Tapisserie
24 Werke
Gena Lakobas Tapisserien verweben Zeit, Mythos und Wirklichkeit zu einem geschlossenen künstlerischen Universum. Jedes gewebte Bild besitzt bildhauerische Klarheit und greifbares Volumen – die Figuren scheinen aus dem Gewebe hervorzutreten, voller Präsenz und Bewegung. Seine reiche Farbpalette verleiht dem Textil malerische Energie: Von erdigen, gedämpften Tönen bis zu kräftigen, satten Farben ist jede Nuance mit symbolischer Bedeutung aufgeladen.
Lakobas majestätische Frauengestalten feiern körperliche Schönheit ebenso wie seelische Tiefe; umgeben sind sie von uralten Dolmen, Sternenhimmeln, Wellen und Bäumen – Symbolen der Erinnerung an die Ahnen und der lebendigen Natur. Er nähert sich der Tapisserie mit Ehrfurcht, geleitet nicht von Trends, sondern von einer inneren Berufung. In seinem Werk spürt man eine kraftvolle, strahlende Energie, die in der Seele des alten Abchasien wurzelt.
Für Lakoba ist die Tapisserie eine poetische Kunst des Fadens – in der Vergangenheit und Gegenwart durch die Textur von Farbe, Rhythmus und Bedeutung miteinander verwoben sind.























